<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		
		<title>Xinux Networks: Latest News</title>
		<link>http://www.xinux.com/</link>
		<description>Latest news from xinux.com</description>
		<language>de</language>
		<image>
			<title>Xinux Networks: Latest News</title>
			<url>http://www.xinux.com/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif</url>
			<link>http://www.xinux.com/</link>
			<width>18</width>
			<height>16</height>
			<description>Latest news from xinux.com</description>
		</image>
		<generator>TYPO3 - get.content.right</generator>
		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
		
		
		
		<lastBuildDate>Sun, 31 Oct 2010 12:59:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>AusweisApp zum neuen Personalausweis ausgeliefert</title>
			<link>http://www.xinux.com/news/view/archive/2010/oktober/article/ausweisapp-zum-neuen-personalausweis-ausgeliefert/</link>
			<description>Laut Openlimit hat das Unternehmen die AusweisApp 1.0 zeitgerecht an das Bundesinnenministerium...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die AusweisApp ist die kostenlose Software, mit der Bürger auf ihren neuen elektronischen Personalausweis zugreifen und die eID-Funktion zur Authentisierung im Internet nutzen können. Sie unterstützt Windows, Linux (Ubuntu) und Mac OS&nbsp;X in den jeweils aktuellen Versionen. Die Entwicklung und der Support für diese Software wird für drei Jahre vom Bundesinnenministerium finanziert. Danach, so hoffen alle Beteiligten, hat sich der Markt für eID-Services in Deutschland so weit entwickelt, dass Anbieter mit eigener kommerzieller Zugangssoftware die Versorgung übernehmen werden. Den Zuschlag für die Softwareentwicklung ging im November 2009 an die Firma Siemens IT Solutions and Services, die wiederum Openlimit als Generalunternehmer beauftragte.
Ursprünglich sollte die AusweisApp &quot;Bürgerclient&quot; heißen. Dieser Name wurde nach einem Vorschlag der Design-Spezialisten vom Hasso Plattner Institut Potsdam geändert, die im Auftrag des BMI ein <a rel="external" target="_blank" href="http://www.personalausweisportal.de/cln_102/SharedDocs/Downloads/DE/Studie_Usability_Volltext.html?nn=1461526">Gutachten</a> zur Akzeptanz und Nutzung des Ausweises erstellten.
Mit der AusweisApp beginnt laut Openlimit das eID-Zeitalter in Deutschland. &quot;Das neue Personalausweisgesetz tritt mit dem heutigen Tag in Kraft. Mit dem neuen Dokument kann sich jeder deutsche Staatsangehörige auch im Internet zweifelsfrei ausweisen und Online-Transaktionen sicher authentisieren&quot;, kommentiert Marc Gurov, Geschäftsführer von Openlimit. Neben der AusweisApp liefert das Softwarehaus auch einen <a rel="external" target="_blank" href="http://www.openlimit.com/de/produkte/eid-server.html">eID-Server</a> aus, den Web-Anbieter einbinden müssen, wenn sie ID-Daten vom neuen Personalausweis abfragen. Dieser Teil der Software ist nicht kostenlos und soll über sogenannte eID-Hoster als Software-Service verkauft werden. Ein so gehosteter eID-Server kostet 2750 Euro im Monat bei einer Einrichtungsgebühr von 7500 Euro, wie es beim ersten Anbieter <a rel="external" target="_blank" href="http://www.init.de/anlage5274binary.pdf">]init[</a> (PDF-Datei) heißt. Auch hier geht man beim Bundesinnenministerium davon aus, dass sich ein Markt entwickeln wird und daher die Preisfindung noch nicht abgeschlossen ist.]]></content:encoded>
			<category>General</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 31 Oct 2010 12:59:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Intel betätigt sich als Auftragsfertiger</title>
			<link>http://www.xinux.com/news/view/archive/2010/oktober/article/intel-betaetigt-sich-als-auftragsfertiger/</link>
			<description>Neues Betätigungsfeld für Intel: Der Halbleiter-Weltmarktführer wird...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Nun haben Achronix Semiconductor und Intel eine strategische Partnerschaft geschlossen, die auch den Rahmen bildet für die Fertigung des neuen FPGAs <a rel="external" target="_blank" href="http://www.achronix.com/products/speedster22i.html">Speedster22i</a>. Es soll Funktionen ermöglichen wie 10-, 40- und 100-Gigabit-Ethernet, SerDes-Schaltungen mit bis zu 28&nbsp;GBit/s, <link /glossar/entry/PCI-Express-395644.html>PCI Express</link> bis PCIe 3.0, DDR3-Speichercontroller bis DDR3-2133 und die <a rel="external" target="_blank" href="http://www.sarance.com/products/hsinterconnect/interlaken/">Interlaken</a>-Verbindung. Von Speedster22i gibt es eine High-Performance-Implementierung mit bis zu 1,5&nbsp;GHz Taktfrequenz und eine High-Density-Ausführung mit höchstens 750&nbsp;MHz. Achronix hat sich auf rekonfigurierbare Prozessoren mit <a rel="external" target="_blank" href="/kiosk/archiv/ct/1999/17/176">asynchroner Logik</a>, also ohne zentrales Taktsignal, spezialisiert.
Die Fertigung von in Kalifornien entwickelten FPGAs in US-amerikanischen Fabs von Intel ist für Rüstungstechnik und US-amerikanische Geheimdienste wichtig, wie die beiden Partner betonen: &quot;Die Speedster22i-Plattform ermöglicht Applikationen, die eine komplette Fertigungskette in den USA benötigen&quot;. Außerdem hebt Achronix Semiconductor die Vorteile von Intels 22-nm-Technik im Vergleich zu nicht näher spezifizierten 28-nm-Fertigungsverfahren hervor. Diese Argumente zielen offenbar gegen Auftragsfertiger (Foundries) wie <link /meldung/Weltgroesster-Chip-Auftragsfertiger-will-die-22-Nanometer-Technik-ueberspringen-977415.html>TSMC</link> oder die <link /meldung/Erstes-32-Nanometer-ARM-SoC-als-Entwicklermuster-vorgefuehrt-1074569.html>IBM Alliance</link>, zu der die mehrheitlich in arabischem Besitz befindliche Ex-AMD-Sparte Globalfoundries oder die koreanische Firma Samsung gehören. Die Fertigung in den USA ist auch ein Grund für den vergleichsweise häufigen Einsatz der PowerPC-Prozessoren von Freescale oder IBM in militärischen Anwendungen. Gemeinsam mit <a rel="external" target="_blank" href="http://www.baesystems.com/">BAE Systems</a> entwickelt Achronix auch eine 150-nm-Implementierung der 2008 vorgestellten Speedster-Plattform, die <a rel="external" target="_blank" href="http://www.achronix.com/applications/milaero.html">unempfindlich</a> ist gegen ionisierende Strahlung, also gegen kosmische Strahlung oder Kernwaffenexplosionen.
In der Vergangenheit hat Intel sich zwar schon gelegentlich als Auftragsfertiger betätigt und beispielsweise Ende der 90er-Jahre die DEC-Alpha-Prozessoren <link /ct/artikel/Intels-98er-Wunschliste-285852.html>hergestellt</link>, außerdem will das Unternehmen künftig Systems-on-Chip (<link /glossar/entry/System-on-Chip-921370.html>SoCs</link>) <a rel="external" target="_blank" href="http://www.intel.com/pressroom/kits/bios/Rikhi.htm">für Dritte</a> fertigen, in denen die eigenen Atom-Kerne stecken. Neu an der Partnerschaft mit Achronix ist aber, dass Intel einem anderen Unternehmen Zugriff auf die allerneueste Fertigungstechnik gewährt. (<link ciw@ct.de - - "Christof Windeck">ciw</link>) ]]></content:encoded>
			<category>General</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 30 Oct 2010 15:43:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Panasonic sichert sich Exklusivrechte an 3D-Blu-ray &quot;Avatar&quot;</title>
			<link>http://www.xinux.com/news/view/archive/2010/oktober/article/panasonic-sichert-sich-exklusivrechte-an-3d-blu-ray-avatar/</link>
			<description>Marketing-Coup für Panasonic: Wer den Kinohit Avatar auch zuhause in 3D sehen will, muss sich dafür...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Panasonic schloss eine weltweite Marketing-Partnerschaft mit dem Hollywood-Studio Twentieth Century Fox, wie der Konzern am Montag mitteilte. Der Elektronikkonzern bietet aktuell bereits die Fox-Filme <i>Ice Age 3</i> und <i>Coraline</i> als 3D-Blu-rays in Bundles mit 3D-Hardware an. Die führenden Hersteller von Unterhaltungselektronik versuchen derzeit, ihre neuen Produkte wie Blu-ray-Player oder 3D-Fernseher durch Film-Beilagen attraktiver für die Kunden zu machen. Für 3D gibt es derzeit noch relativ wenige Filme. 
<i>Avatar</i> von James Cameron hatte in diesem Jahr in den Kinos einen überwältigenden Erfolg verzeichnet. Die Unterhaltungselektronik-Branche will das neue dreidimensionale Sehen nun auch in die heimischen Wohnzimmer bringen. Die Hollywood Laboratory von Panasonic hatte die 3D-Version des Films für 20th Century Fox auf Blu-ray gebracht. Bisher kann man <i>Avatar</i> nur in einer herkömmlichen Blu-ray-Version kaufen. (dpa) (<link nij@ct.de - - "Nico Jurran">nij</link>) ]]></content:encoded>
			<category>General</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Microsoft bevorzugt HTML5 statt Silverlight</title>
			<link>http://www.xinux.com/news/view/archive/2009/august/article/microsoft-bevorzugt-html5-statt-silverlight/</link>
			<description>Bob Muglia, als Microsoft-Präsident zuständig für Server und Werkzeuge, hat in einem Gespräch mit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wenn es darum geht, Silverlight als plattformübergreifende Technik zu bewerben, &quot;hat sich unsere Strategie verschoben&quot;, wird Muglia zitiert. Die Software werde zwar auf verschiedenen Betriebssystemen und Web-Browsern funktionieren und weiterentwickelt. &quot;Aber HTML ist die einzige plattformübergreifende Lösung für alles, einschließlich iOS&quot;. Es werde einen Nachfolger des im April <link /meldung/Microsoft-veroeffentlicht-Silverlight-4-978897.html>vorgestellten</link> Silverlight 4 geben, der Termin dafür stehe jedoch noch nicht fest.
Microsoft hatte Silverlight ursprünglich als Alternative zu Flash und HTML entwickelt. Es sollte interaktive und multimediale Webanwendungen unabhängig vom benutzten Browser und Betriebssystem bereitstellen. Allerdings erfordert die Wiedergabe von damit erstellten Inhalten ebenso wie Flash ein Plug-in. (<link ck@ix.de - - "Christian Kirsch">ck</link>) ]]></content:encoded>
			<category>General</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Telefonzellenschwund geht weiter</title>
			<link>http://www.xinux.com/news/view/archive/2008/september/article/telefonzellenschwund-geht-weiter/</link>
			<description>Zielstrebig steuert Patrick Zeller auf eine der Telefonzellen am Münchener Hauptbahnhof zu. Sein...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Für 2010 <link http://www.xinux.com/http:///meldung/Statistik-Weltweit-bald-mehr-als-5-Milliarden-Mobilfunk-Anschluesse-1047319.html>rechnet</link> der Bundesverband für Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) 111 Millionen Mobilfunkanschlüsse, die die ortsgebundenen Fernsprecher an vielen Stellen unrentabel machen. &quot;Eine Telefonzelle kostet pro Monat etwa 100 Euro im Unterhalt&quot;, sagt Udo Harbers, Sprecher der <a rel="external" target="_blank" href="http://www.telekom.de">Telekom</a> für die Region Süd. &quot;Wenn wir sehen, dass der Umsatz einer Telefonzelle unter 10 Euro sinkt, prüfen wir, ob wir diese Telefonzelle abbauen können.&quot;
Tatsächlich abgebaut werden darf die Telefonzelle nur, wenn die betroffene Stadt oder Kommune zustimmt, denn die &quot;Grundversorgung im Bereich öffentliche Telefonie&quot; muss gewährleistet bleiben – so die Regelung. Außerdem muss die Bundesnetzagentur informiert werden. Diese Vorgehensweise geht auf einen Beschluss des Arbeitskreises für Öffentliche Telefonie (ÖTel) zurück, der sich aus Mitgliedern der kommunalen Spitzenverbände, des Verbraucherschutzes, der Bundesnetzagentur und der Telekom zusammensetzt.
Lehnt die Kommune den Abbau des Fernsprechers ab, wird die Telefonzelle durch ein sogenanntes Basistelefon – also eine einfache Telefonsäule – ersetzt. &quot;Das Basistelefon ist kostengünstiger im Unterhalt, es braucht keine Stromversorgung, ist nicht in einer Zelle untergebracht und hat keine Verkleidung&quot;, erklärt Harbers. Der Nachteil ist allerdings, dass der Benutzer ohne Zelle und Verkleidung auch nicht vor Wind und Wetter geschützt ist. Außerdem kann das Basistelefon nur mit Telefon- und Geldkarten bedient werden, denn Münzautomaten funktionieren nur mit Strom.
Insgesamt wurde schon ein Fünftel der 80.000 Telefonzellen in Deutschland durch Basistelefone ersetzt. &quot;Der Rückbauprozess hat im vergangenen Jahr ohne größere Probleme funktioniert. Wir beobachten das weiterhin intensiv&quot;, so René Henn, ein Sprecher der Bundesnetzagentur.
Endlos könne der Abbau aber nicht weitergehen, meint der deutsche Städtetag. &quot;Wir sind bestrebt, eine politische Entscheidung zu erwirken&quot;, sagt Peter te Reh, IT-Referent des Städtetages. &quot;Ein gewisser Grundbestand muss bei allem wirtschaftlichen Verständnis beibehalten werden. Wenn das vom Unternehmen nicht zu leisten ist, muss es eben der Staat garantieren.&quot;
Harbers sieht die Zukunft der Fernsprecher dagegen nicht gefährdet: &quot;Es gibt Orte, wo die Telefonzellen hervorragend funktionieren. Zum Beispiel an Verkehrsknotenpunkten wie Bahnhöfen und Flughäfen. Dort sind wir sogar so weit, dass die Telefone auch noch weitere Funktionen erfüllen können.&quot; In Bayern geben seit Oktober rund 100 Telefonzellen Auskunft über den Fahrplan öffentlicher Verkehrsmittel.
Keine Zukunft haben allerdings die traditionellen gelben Telefonhäuschen. Die meisten wurden schon durch die modernen grau-rosa Telefone ersetzt. Nur 13.000 der alten Häuschen gibt es noch, und auch sie sollen nach Telekom-Angaben &quot;kontinuierlich durch die modernen Säulen ersetzt werden&quot;.
Patrick Zeller stört es nicht, dass immer mehr Telefonzellen verschwinden. &quot;Es reicht völlig, wenn es an Bahnhöfen oder Flughäfen noch Telefonzellen gibt&quot;, sagt der Student. &quot;Ich selber benutze normalerweise nie eine, ich habe mein Handy.&quot; (<i>Stefanie Heiß, dpa</i>) / (<link anw@ct.de - - "Andreas Wilkens">anw</link>) ]]></content:encoded>
			<category>General</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 28 Sep 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Von Spionen und Eitelkeiten – SAP auf der Anklagebank</title>
			<link>http://www.xinux.com/news/view/archive/2008/september/article/von-spionen-und-eitelkeiten-sap-auf-der-anklagebank/</link>
			<description>Noch kann Europas größter Softwarekonzern SAP feiern: Das krisengeschüttelte Geschäft ist zuletzt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Erzrivale <a rel="external" target="_blank" href="http://www.oracle.com">Oracle</a> bezichtigt das Unternehmen aus dem baden-württembergischen Walldorf, Geschäftsgeheimnisse gestohlen zu haben und verlangt Schadenersatz in Milliardenhöhe. Letztlich geht es dabei wohl weniger nur um Geld als um persönliche Eitelkeiten. Oracle-Chef Larry Ellison pflegt eine Intimfeindschaft zu den Köpfen von SAP. Seit Jahren lässt er keine Gelegenheit aus, das Unternehmen und die Menschen dahinter schlechtzumachen.
Servicemitarbeiter einer kleinen US-Tochterfirma lieferten SAP letztlich ans Messer. Die Mitarbeiter hatten Oracle-Produkte im Auftrag von Firmenkunden gewartet. Um die Oracle-Software in Schuss halten zu können, luden die Mitarbeiter mehrfach Daten von der Website des Rivalen herunter – genau das hätten sie nicht tun dürfen. Oracle entdeckte die illegalen Downloads und <link /meldung/Oracle-beschuldigt-SAP-des-Diebstahls-in-grossem-Stil-Update-160783.html>verklagte</link> SAP 2007.
SAP gab den Datenklau längst zu und erklärte sich auch bereit, den tatsächlich verursachten Schaden zu ersetzen. &quot;Allerdings muss die Entschädigung angemessen sein&quot;, so ein Firmensprecher. Und genau hier scheiden sich die Geister: Während SAP in Millionen denkt, nennt Oracle eine Milliardensumme. SAP hat vorsorglich schon mal insgesamt 160 Millionen Dollar (rund 115 Millionen Euro) beiseitegelegt.
Denn Oracle ist ein gefährlicher Gegner und er genießt Heimvorteil: Eine Richterin in Kalifornien entscheidet über das Wohl und Wehe von SAP. Die Walldorfer wollen das Verfahren nun beschleunigen und Oracle weniger Gelegenheit für Angriffe bieten, indem sie nicht mehr abstreiten, dass das Konzernmanagement von den Umtrieben der US-Tochter wusste. Letztlich geht es damit nur noch darum, die Höhe des Schadens festzustellen.
&quot;Der Punkt ist, dass Oracle schlicht und einfach vorhat, das wochenlange Verfahren zu nutzen, um seine Wettbewerber zu schikanieren&quot;, erklärte SAP-Anwalt Tharan Lanier in einem Schreiben ans Gericht. Neben SAP ist das vor allem der Computerhersteller Hewlett-Packard. Dessen neuer Chef Léo Apotheker war bis vor Kurzem selbst SAP-Lenker und soll nun <link /meldung/Oracle-zerrt-Leo-Apotheker-in-Zeugenstand-gegen-SAP-1105834.html>als Zeuge aussagen</link>.
Ellison polterte, das &quot;System der Industriespionage&quot; habe unter Apothekers Schutz gestanden. &quot;Ein großer Teil des Diebstahls passierte, als Herr Apotheker Vorstandsvorsitzender von SAP war.&quot; Das werde er vor Gericht beweisen – auch wenn der HP-Verwaltungsrat alles tun werde, um seinen neuen Firmenchef zu verstecken, bis das Verfahren vorbei sei.
SAP-Anwalt Lanier konterte, Oracle wolle einen &quot;Medienzirkus&quot; aus dem Verfahren machen, damit Konzernchef Ellison seine &quot;Obsession&quot; gegenüber HP ausleben könne. Die beiden US-Konzerne waren ehemals gute Partner; sie stehen mittlerweile aber bei Servern in scharfer Konkurrenz. Zudem hatte sich Ellison über den Rauswurf seines Freundes Mark Hurd aufgeregt. Der ehemalige HP-Chef war über die Liaison zu einer Mitarbeiterin gestolpert.
Ellison hatte Oracle mit milliardenschweren Zukäufen zum zweitgrößten Anbieter von Software gemacht, mit der Unternehmen ihre Geschäfte steuern und überwachen. Dazu gehören etwa die Buchhaltung oder die Verwaltung von Kundendaten. Nummer eins in dem Geschäft ist aber weiterhin SAP – was Ellison ungemein wurmt.
Die Feindschaft treibt teils seltsame Blüten. Als während einer Regatta bei der Jacht von SAP-Mitgründer Hasso Plattner der Mast brach, soll ein Boot von Oracle einfach vorbeigesegelt sein. Der Legende nach revanchierte sich Plattner auf seine Art: Er zeigte der anderen Crew den nackten Hintern. (<i>Daniel Schnettler, Stefanie Koller, dpa</i>) / (<link anw@ct.de - - "Andreas Wilkens">anw</link>) ]]></content:encoded>
			<category>General</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ministerin: Umgang mit Medien in Grundschulen üben</title>
			<link>http://www.xinux.com/news/view/archive/2008/maerz/article/ministerin-umgang-mit-medien-in-grundschulen-ueben/</link>
			<description>Da auch Kinder moderne digitale Medien immer stärker nutzen, müssen diese aus Sicht der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Ministerin verwies auf eine repräsentative Studie im Auftrag des Ehapa-Verlags zum Medienverhalten von 6,2 Millionen deutschsprachigen Kindern im Alter von 6 bis 13 Jahren. Danach hat die Computer- und Internetnutzung, vor allem bei den Jüngeren in dieser Altersgruppe stark zugenommen. Rund 54 Prozent und damit gut die Hälfte der Siebenjährigen nutzt inzwischen einen Computer. Bei den Neunjährigen liegt der Anteil bei 75 Prozent.
Um die Medienbildung zu verbessern müssten die Schulen allerdings nicht mit großem Aufwand mit Geräten ausgestattet werden, meint Schick: &quot;Die Frage der Hardware ist nicht entscheidend.&quot; Vielmehr gehe es darum, auf die vielfältigen Möglichkeiten und auch auf Gefahren einzugehen, die mit der Nutzung digitaler Medien verbunden ist. &quot;Dazu reicht unter Umständen ein Laptop und ein Beamer an der Schule. Außerdem können die Kinder selbst auf ihren Geräten zeigen, was sie damit für Erfahrungen machen.&quot; Schick meint zudem: &quot;Zur Ausstattungsfrage muss man feststellen: Es ist ja häufig so, dass die Schüler besser ausgestattet sind, als das die Schulen je sein könnten.&quot;
Die pädagogische Bandbreite ist nach Ansicht der Ministerin sehr groß: &quot;Es wäre beispielsweise denkbar, im Deutschunterricht die aus vielen Kürzeln bestehende Sprache zu behandeln, die beim sms-Schreiben verwendet wird.&quot; Die Einbeziehung der digitalen Lebenswelt in die Schulen ist nach Schicks Worten ein originär pädagogisches Thema: &quot;So wie man den Kindern sagen kann: 'Bringt morgen acht verschiedene Herbstblätter mit in den Unterricht', so kann man sie auch darum bitten, zu Hause genutzte Medien einmal mit in den Unterricht zu nehmen.&quot;
Die Ministerin wünscht sich, dass an möglichst vielen Grundschulen diese Form von Medienbildung Eingang findet, will dies aber nicht von oben anordnen. Dazu gebe es bereits etliche gute Materialien des Landesmedienzentrums, die die Schulen von den Medienberatungsstellen in den Landkreisen anfordern können. &quot;Das Ganze soll von unten wachsen und nicht von oben verordnet werden&quot;, unterstreicht Schick. (<i>Edgar Neumann, dpa</i>) / (<link jk@ct.de - - "Jürgen Kuri">jk</link>) ]]></content:encoded>
			<category>General</category>
			
			<author>julian@conzept.de</author>
			<pubDate>Fri, 28 Mar 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>
